FERIENDORF AICHAU

Komm zu uns

Putengeschnetzeltes / Putenschnitzel in Gorgonzolasauce mit Paradeisersalat

Ein schnelles Gericht, das auch noch lecker schmeckt, sofern man Blauschimmelkäse mag...
Das Gericht lässt sich je nach Wunsch mit Huhn, Pute oder Schwein zubereiten, sollten sich überraschend mehr Gäste zum Essen einfinden, dann macht man halt ein Geschnetzeltes daraus und sieht zu, dass man die Besucher mit ausreichend Beilage satt bekommt

Die Zutaten:

Fleisch nach Gusto und Hunger, bei mir war es ein knappes Kilo Putenfleisch, das ich in mundgerechte Stücke geschnitten habe

2 Becher Schlagobers
150 – 200 g würzigen Blauschimmelkäse
Teigwaren (Hörnchen, Spiralen, …)
Paradeiser
ein Viertel Weißwein
Salz, Pfeffer, Öl, Zucker

gorgonzola1  Gorgonzola2 

Gorgonzola3Zubereitung:

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fleischstücke portionsweise anbraten. Bitte nicht zuviel Fleisch auf einmal in die Pfanne geben, sonst zieht das Fleisch Wasser und kocht anstatt zu braten. Das Fleisch beiseite stellen. Im Bratenrückstand 1-2 feingehackte Zwiebeln hell anbraten und mit dem Weißwein ablöschen. Bitte nicht vergessen, den Wein vorher zu probieren.
Das ganze köcheln lassen, bis die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist. Dann das Schlagobers dazu geben und kurz aufkochen. Den Blauschimmelkäse zerteilen und in der Sauce schmelzen lassen. Das Fleisch in die Sauce geben und ein paar Minuten ziehen lassen. Nach Wunsch mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Teigwaren nach Packungsanweisung zubereiten und Paradeissalat wird ja auch wohl jeder können.

Spanakopita

Dieses Rezept gibt es auf ganz besonderen Wunsch von Paul!
Gegessen habe ich dieses Gericht erstmals in den 90er Jahren, als wir bei Roberts Schwester in Australien auf Besuch waren. Eva – sie hat uns 2013 hier in Aichau besucht – ist mit George, einem Griechen, verheiratet, die beiden haben in Perth ein griechisches Restaurant.
Diese Spinat-Schafkäse-Pastete eignet sich als Vorspeise, als kleiner Imbiss zwischendurch oder auch als vegetarische Hauptspeise, mit einem leckeren frischen Salat dazu.

Die Zutaten:

2 Pkg. Blätterteig aus dem Kühlregal
2 Pkg. Tiefkühl-Blattspinat
400 g Fetakäse
1 Bund Frühlingszwiebel
3 Eier
Oregano, Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zutaten-Spanakopita Backblech-Spanakopita

Spanakopita

 

Den Blattspinat in ein Sieb geben und auftauen lassen. Das dauert selbst bei Zimmertemperatur sehr lange, bei Bedarf kann man etwas mit der Mikrowelle nachhelfen. Den Blattspinat ausdrücken und grob hacken. In einer Schüssel den gehackten Blattspinat mit dem grob zerbröselten Fetakäse, dem in Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln und den Gewürzen vermengen. Die Eier verquirlen, einen kleinen Teil zum Bestreichen zurückbehalten, den Großteil zur Spinat-Schafkäse Mischung geben sowie einen Schuss Olivenöl.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, eine Lage Blätterteig darauf legen. Die Spinat-Schafkäse-Mischung darauf verteilen und mit einer weiteren Lage Blätterteig abdecken. Mit dem Ei-Rest bestreichen und mehrmals mit einer Gabel anstechen.

Kalh Orexh! (Guten Appetit - für die Nichtgriechen)

Prinzenrolle-Gugelhupf

Dieser Gugelhupf zählt auch zu meinen Lieblingsrezepten. Er ist zwar nicht sparsam an Zutaten, aber immerhin braucht man nicht viel Geschirr abzuwaschen. Er bleibt auch sehr lange saftig und schmeckt einfach lecker. Dieses Exemplar habe ich für die Tombola der Sonnwendfeier zubereitet. Und so geht's:

Wir brauchen:GugelhupfmassePrinzenrollen20 dkg Prinzenrolle Kekse (kann auch ein No-Name-Produkt sein)
25 dkg Butter
20 dkg Zucker
4 Eier
1 Becher Sauerrahm (250g)
20 dkg gemahlene Nüsse oder Mandeln
35 dkg Mehl
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
Staubzucker
Fertig

 

Die Kekse grob hacken. In einer Schüssel die Butter mit dem Zucker, eine Prise Salz und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eidotter einzeln einrühren. Dann den Sauerrahm und die Mandeln unterrühren, ebenso das Mehl und das Backpulver. Zum Schluss die gehackten Kekse mit einem Kochlöffel unterheben. Die Masse in eine gebutterte, gebröselte Gugelhupfform füllen und bei 170 Grad etwa eine Stunde backen. Aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.

Mein Gugelhupf wurde dann mit Tortenspitze und Zellophan hübsch verpackt. Ich hoffe, der Gewinner hat sich gefreut!

Obstkuchen für Sparmeister

Warum nur dieser Name, werdet ihr euch vielleicht fragen. Nun, das ist ganz einfach erklärt: der Koch kann sich viel Arbeit ersparen. Das Rezept ist so einfach, dass ich es auswendig kann und dazu kein Kochbuch herauskramen muss, schon ein Arbeitsschritt gespart. Weiters braucht man nur eine Schüssel und einen Handmixer (Abwasch gespart, Wasser gespart). Und die Zutaten dafür hat die durchschnittliche Hausfrau ohnehin stets zuhause. Aber fangen wir am besten einfach an.

Für die Zutaten und deren Menge muss man sich lediglich die Zahl 4 merken:
Vier Eier
Einen Viertelkilo Staubzucker
Einen Viertelkilo glattes Mehl
Einen Viertelliter Flüssigkeit (halb Öl, halb Wasser)
Ein Viertelpaket Backpulver

Obstkuchen

 

Eier und Staubzucker in die Schüssel geben und mit dem Handmixer gut verrühren. Das Öl nach und nach einrühren, dann das Wasser. Mehl und Backpulver unterrühren. Das Backblech einfetten und mit Mehl oder Semmelbrösel bestreuen, man kann aber auch einen Bogen Backpapier verwenden. Den Teig auf dem Backblech verteilen und mit beliebigem Obst belegen. Bei 180 Grad 35 Minuten backen.

Tip: Zur jeweiligen Obstsaison friere ich z.B. Marillen oder Zwetschken bereits entkernt und halbiert ein. Diese kann man direkt aus der Tiefkühltruhe auf den Kuchenteig legen und hat auch im Winter rasch einen leckeren Kuchen.

Guten Appetit!