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Digitus impudicus

Morchel
Wikipedia bemüht sich wortreich, die Erklärung und Bedeutung einzelner Gesten und Hand- oder Körperzeichen in der nonverbalen Kommunikation zwischen Menschen dem halbwegs gebildeten Volke näher zu bringen.
Wir wollen uns hier nicht mit den Unterwerfungsgesten, wie Verbeugung, Kopfneigen, Kniebeugen, Waschen und Küssen der Füße (Magdalena) befassen, sondern mit der Geste des Digitus impudicus.
Für unsere vielfältigsten Möglichkeiten zur Gestikulation sind wohl die oberen Extremitäten von uns Hominiden optimal geeignet und wir machen davon seit deren Freiwerden durch den Übergang zum überwiegend aufrechten Gang reichlich Gebrauch. Auch die Bedeutung von Händefuchteln von Primaten, unseren genetisch nächsten Verwandten steht im Fokus ausgedehnter Forschungen, besonders bei Regisseuren von Theater und Oper. Nähere Ausführungen würden hier zu weit und auf Abwege führen, sollen hier nur angedeutet werden.
Wir nähern uns wieder unserem Kernthema, dem Digitus impudicus. Im Volksmund wird er gemeinhin als Stinkefinger bezeichnet. Die Verwendung dieses Hand- und Fingerzeichens hat auch einige Entwicklungsstufen durchlaufen, aber inzwischen internationale und interkulturelle Akzeptanz erlangt. Vor allem in der Verständigung zwischen Lenkern von motorbetriebenen Fortbewegungsmitteln, dank musikalischer Subkultur und durch das Internet ist es global verbreitet, wenn auch unterschiedlich verstanden.
Autonome Forschergruppen berichten, dass in gewissen Sozietäten dieses Handzeichen als Beleidigung, bei anderen aber als beinahe freundschaftlicher Gruß aufgefasst wird.
Der Verfasser will es aber in seiner Rohfassung, vor allem in Anbetracht seines digitalen Verkehrs mit dem ORF verstanden wissen. FIA. Das hat aber nichts mit Motorsport zu tun.