FERIENDORF AICHAU

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Fix und Foxi

FuchsologieMein Garten ist sicher nicht gerade das, was sich die meisten darunter vorstellen. Etwas wild und ungezähmt und weitgehend zaunlos.

Nur hatte ich schon vor Jahren aus einem wilden Weidenbusch, der aus dem Wurzelstock eines früheren Trauerpalmkätzchenbäumchens entwachsen ist, einen lebenden Korb geflochten, einen großen Blumentopf. Heuer kamen erstmals viele sorgsam versenkte Zwiebel und Knollen zum Keimen, einige blühten sogar schon und ich freute mich darüber.

Leider wurde diese Freude am 6. Mai jäh beendet. Es sieht aus, als wollte ein Fuchs oder Dachs einen Bau graben. Aber eher hatte ich einen leisen Verdacht, der sich auf einen Attentäter kroatischer Herkunft in direkter Nachbarschaft gerichtet hat. Astor hat beteuert, er war es nicht und ich glaube auch seinem Herrl. Die wutzelige Jenny würde diese Hürde kaum schaffen. Die kaut ja lieber an Steinen herum.

Das war gestern. Zwischenzeitlich hat mir Anna Maria erzählt, dass seit kurzer Zeit wieder eine Familie Fuchs ihr Quartier in einer Röhre nächst der westlichen Ortstafel Aichau aufgeschlagen haben soll. Ich hatte mich schon gewundert, warum sich in den letzten Tagen das glückliche Hühnervolk so ruhig verhalten und meinen Wellnesspark nicht besucht hatte. Im Vorjahr war ähnliches passiert und 3 Nachbarshühner mussten ihr Leben lassen. Direkt geschäftsschädigend dieses Wildgetier.

Nun denn. Die Familie Fuchs dürfte auf vegetarische Kost umgestellt haben, jedenfalls krähen seit heute die Hähne wieder munter drauf los.
Der große Beller war es also nicht und ich kann auch meine geplanten Anfragen an das Institut für Wildbiologie an der Boku Wien und an Universum beim ORF ad acta legen.