FERIENDORF AICHAU

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Bin ich der Herold?

logo-left-top-IchBinDerHeroldFinden und gefunden werden, Versteckerlspiel im Internet.
Herr Pichler sen. vom Weinberghof hat mich heute nachmittag beim Hirsch auf eine Idee gebracht. Er wollte Hans Eder aus Aichau eine email schreiben. Er hat auf unserer Webseite nach seiner emailadresse unter Kontakt gesucht. Da stehen aber nur Robert und ich und mit einem Klick darauf kann man uns eine email schicken. Bisher kam von dort noch nichts, oder höchstens eine direkte Anfrage wegen der Sockenallergie unseres Herrn Pfarrers. Keine Spam oder sonstiger anderer Unsinn.
In den Anfangstagen des Internernets und email gab es noch Verzeichnisse von emailadressen, wie in den guten alten Telefonbüchern, aber eben elektronisch. Ich erinnere mich noch an ein Verzeichnis von wvnet, wo ich meinen Kollegen Otto Hanzlik aus Pöggstall gefunden habe. Die Zeiten und Sitten haben sich aber inzwischen stark verändert und seit NSA und Co. sind die Menschen ganz verschreckt geworden. Sie glauben tatsächlich, wenn  sie ihre Kontaktadressen möglichst geheimhalten, werden sie nicht gefunden. Dafür ist es leider zu spät und außerdem reicht es bei der heutigen Suchgenauigkeit aus, wenn unter irgendeinem Bild euer Name steht, ob bei einem Foto bei der örtlichen Feuerwehr, in der NÖN in einem Artikel erwähnt seid, egal. Tante Gugl findet euch. Sie findet euch und eure Namensvettern.
 
Herr Pichler hat viele Bilder von Hans Eder, oder Johann Eder gefunden, auch vom gesuchten, leider nicht seine emailadresse. Vielleicht hat er aber nicht auf die weiteren Seiten geschaut.
Ich habe die Probe aufs Exempel mit meinem Namen Karl Walchshofer gemacht und mit dem Schreiben meines Namens hier vermutlich gerade wieder eine neue Fundstelle produziert. Probiert es ruhig mit meinem Namen aus, ich kann es weder verbieten, noch verhindern. Es werden sicher viele andere Karl Walchshofer auch gefunden werden, aber andererseits, so viele davon gibt es auch wieder nicht.
Und dann probiert es mit eurem Namen. Wundert euch nicht! Das Internet vergisst nichts.

Zurück zu meinem eigentlichen Anliegen: Die Gemeinderäte der MG Weiten haben ALLE ihre emailadresse auf der Website ihrer Gemeinde bekanntgegeben. Artsetten-Pöbring ist da anders. Da getraut sich nur der Vize Lumesberger das.
Warum machen wir Aichauer unsere emailadressen nicht bekannt? Mayerhof und Willis Bauernhof sind eh schon im Internet, manche sind bei Facebook und dort schon blank genug. Man muss ja nicht direkt anklickbar sein, aber mit einem Link to, wie bei Robert und mir ist schon die erste Sicherheitsschranke gegeben. Dann können wir ja noch statt des Mäuseschwänzchens @ ein [at] einfügen und eventuelle Spamroboter beißen sich die Zähne aus.
Wie wärs? Zeigen wir den Angsthasen aus dem Gemeinderat, was Offenheit ist? Nicht hirn- und planlos, aber effizient, wie halt alles in Aichau.

Kommentare   

vom Pichl
0 # vom Pichl 2014-09-28 22:20
Habe einmal gehört, dass man Email-Adressen auf Webseiten "verstecken" kann. Auf der Seite existiert ein Link, dem aber nicht die Adresse hinterlegt ist, sondern diese wird erst nach Anklicken, mit Hilfe eines PHP-Scriptes, aus einer Datenbank geholt. Dadurch kann ein Suchroboter der die Sites automatisch durchsucht, keine Email-Adresse erkennen.
Das wär doch auch eine Möglichkeit für diese Anwendung.
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Robert
0 # Robert 2014-09-29 11:10
Ja, geht eh Paul. Aber die Verwendung eines Formulares zum Versenden von Mails verschleiert ebenfalls die E-Mail Adresse. Und das gibt es schon auf der Webseite. Dann weiß man wenigstens, wie die Mail zustande kam.
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