FERIENDORF AICHAU

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Suboptimal

Wer genau hinsieht, sieht mehr.
Es ist nun schon gut eine Woche vergangen, seit die neuen Leuchtkörper montiert wurden. Unlängst habe ich mich mit Franz und Stefan über diese und deren Leuchtvermögen unterhalten, da gab es manche Bemerkungen dazu. Ich hatte denen bisher keine besondere Aufmerksamkeit verliehen, weil bei mir ja nach wie vor friedlich angenehme Dunkelheit herrscht. In der regnerischen Nacht vom 3. zum 4. Septembris habe ich mich aber dann doch auf meine müden Beine gemacht.


Die Leuchte vor Marschat flutet vorwiegend in Willis Ackerwiese und zu Schmids Hocheinfahrt, ist also eher suboptimal justiert. Der doppelarmige Luster vor Schmids Garten leuchtet in die Gasse und zur Kapelle gegenüber, was ja halbwegs passt, der andere zu Schmids Garage und Willis Mostkeller, nicht aber in die Gasse zu Stefan. Die nächste Leuchte hinterm Birnbaum leuchtet die Bank vor der Kapelle und das zukünftige Museum aus. Auch nicht schlecht, ist aber von Ästen behindert. Zwischen Mayer und Eder macht die Straße einen leichten Knick. Nach Westen wird die Straße ausgeleuchtet, nach Osten Eders Stalleinfahrt und Lagerplatz. Zwischen Eder und Bugl nach Westen die Straße, nach Osten der Hydrant bei Krems.
Warum ist das so und wie kann man kostengünstig abhelfen?
Die neuen Leuchtkörper haben angeblich keine Reflektoren eingebaut, sie strahlen aber schon ziemlich quer zu ihrem Montagepunkt. Die alten, meist eh schon vergilbten Zellonen und Neonröhren haben ihr Licht diffus in alle Richtungen ziemlich gleichmäßig verstreut, die Aufstellungsorte waren daher ziemlich egal. Das hat sich aber mit den neuen Leuchten grundlegend geändert. Nicht nur, dass manche Masten jetzt verdreht dastehen, einige sind auch zu weit von der zu beleuchtenden Straße entfernt.
Dem kann man aber kostengünstig Abhilfe schaffen. Da wäre einmal einfach das Verdrehen der Schwanenhälse (Marschat, vor der Kapelle), Verlängerung der auskragenden Hälse, dann die Montage von Kugelgelenken zwischen Schwanenhals und Leuchtkörper und schließlich das Anbringen von Klappen zur Abschirmung unerwünschter Beleuchtung in Gebäude und ein paar Äste sollten auch entfernt werden. Und für alle Romantiker, die sich ganz andere Leuchten wünschen: Dieser Film wurde noch nicht gedreht und kommt vielleicht in 30 Jahren in die Kinos.
Alle diese Maßnahmen kosten nicht viel Geld, diese Dinge wurden schon erfunden, schlimmstenfalls bauen wir sie selber. Die zugehörigen Pläne habe ich schon im Kopf.
Wo Aichau ist, ist vorne und nicht suboptimal. 

Kommentare   

Robert
0 # Robert 2015-09-04 10:54
Romantiker zahlen aber auch Steuern und haben seit es Demokratien gibt auch die gleichen Rechte. Nicht wer lauter schreit hat automatisch recht, es ist noch immer die Mehrheit die entscheidet und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
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Nachtschwärmer
0 # Nachtschwärmer 2015-09-04 11:34
Endlich wieder einmal ein Kommentar, wenn auch nicht sehr konstruktiv. Lasst euch doch etwas einfallen, wie man diese ach so hässlich empfundenen Peitschen verschönern könnte. Man könnte bunte Segel aufspannen, muss ja nicht gleich Werbung drauf sein. Ein paar bunte Linien und Flächen á la Hundertwasser oder Naive Malerei könnten die Aichauer Kinder auch beitragen. Das lässt sich mit Schellen ohne Bohren und Schweißen verkehrssicher befestigen. Nicht immer nur matschkern, kreativ sein!
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